Bürgerverein Linderbach restauriert Notstein

Eintrag vom 21.11.2010:

Wiederaufstellung des restaurierten Notsteines in Linderbach

Die feierliche Übergabe des restaurierten Notsteines erfolgt am 25. November 2010 um18:00 Uhr. Treffpunkt ist das Bürgerhaus am Edmund-Schaefer-Platz 11.

Der Linderbacher Notstein erinnert an das Jahr 1893, in dem es durch eine außerordentliche Trockenheit zu einer Futternot in der Region und auch in Linderbachkam. Gleichzeitig weist der Stein auf die Neugestaltung und die Bepflanzung des Angers – heute Edmund-Schaefer-Platz – hin. Dieses Denkmal befand sich in einem besorgniserregenden Zustand.

Der Bürgerverein Linderbach e. V. strebte daher seit Jahren eine Restaurierung und Rettung dieses für die Ortschaft wichtigen Denkmales an.
In Jahr 2010 wurden von der Sparkasse Mittelthüringen 1000 Euro für die Restaurierung des Notsteines bereitgestellt.
Vom Ingenieurbüro für Steinsanierung und Denkmalpflege Erfurt wurde ein Restaurierungskonzept erarbeitet, auf dessen Basis der Bürgerverein die denkmalschutzrechtliche Erlaubnis beantragte.
In der Jahreshauptversammlung 2010 wurde der Vorstand ermächtigt, nach Vorliegender o.g. Erlaubnis eine entsprechende Beauftragung vorzunehmen. Die weiteren dafür erforderlichen Mittel wird der Verein aufbringen. Die Gesamtkosten für die Sanierung betragen rund 2300 Euro.

Seit dem 20. Juli 2010 wurde der Linderbacher Notstein in die Werkstatt der Diplom-Restauratorin Andrea Neid in Elleben einer Säuberung, Entsalzung und Trocknung unterzogen. Anschließend erfolgte die Verfestigung lockerer Teile und dieWiederherstellung der Schriftzüge soweit diese aus alten Fotos und Dokumenten nachvollziehbar sind.

Entsprechend der Abstimmung mit dem Ortschaftsrat und mit Genehmigung der unteren Denkmalschutzbehörde und des Garten- und Friedhofsamtes erfolgt die Aufstellung auf dem Anger gegenüber dem Bürgerhaus am 25.11.2010.

Zur feierlichen Übergabe am 25.11.2010 um 18:00 sind alle Linderbacherinnen und Linderbacher, die Bürgerinnen und Bürger der Stadt und Gäste aus Nah und Fern, insbesondere aber die Vertreter der Medien herzlich eingeladen.


Eintrag vom 26.10.2010:

Wiederaufstellung des Notsteines wird vorbereitet

Die Restaurierung des Linderbacher Notsteines, die von der Sparkasse Mittelthüringen unterstützt wird, macht gute Fortschritte.
Seit dem 20. Juli 2010 wurde der Linderbacher Notstein in die Werkstatt der Diplom-Restauratorin  Andrea Neid in Elleben einer Säuberung, Entsalzung und Trocknung unterzogen. Das nachfolgende Bild zeigt den Steines während der Entsalzung.
Gegenwärtig erfolgt die Verfestigung lockerer Teile und die Wiederherstellung der Schriftzüge, soweit diese aus alten Fotos und Dokumenten nachvollziehbar sind.
Ab dem 18. Oktober beginnen die Vorbereitungen zur Wiederaufstellung des Notsteines. Entsprechend der Abstimmung mit dem Ortschaftsrat und mit Genehmigung der unteren Denkmalschutzbehörde und des Garten- und Friedhofsamtes erfolgt die Aufstellung auf dem Anger gegenüber dem Bürgerhaus.
Durch das Restaurierungsunternehmen erfolgt dazu eine Ausschachtung und die Einbringung eines Fundamentes.
Die feierliche Übergabe des restaurierten Steines soll am 25. November erfolgen.

Notstein Entsalzung

© Martin Ziese

Notstein während der Entsalzung

 


Eintrag vom 20.07.2010:

Notstein wurde in Werkstatt transportiert

Am 20. Juli 2010 wurde der Linderbacher Notstein in die Werkstatt der Diplom-Restauratorin Andrea Neid in Elleben transportiert. In einer ersten Phase der Restaurierung erfolgt eine Säuberung, Entsalzung und Trocknung. Die nachfolgenden Bilder zeigen das Ausgraben und Ausheben des Steines.

Freilegung Notstein

© Martin Ziese

Notstein wird freigelegt

Verladen Notstein

© Martin Ziese

Verladen des Notsteins


Eintrag vom 12.07.2010:

Sehr geehrte Linderbacherinnen und Linderbacher,
liebe Mitbürger,

nach vielen und langen Bemühungen ist es nun soweit, die Restaurierung desNotsteines beginnt. Einige Informationen zum Ablauf und zu den einzelnen Schritten derRestaurierung, die von der Sparkasse Mittelthüringen unterstützt wird, möchten wir Ihnenmit nachfolgend geben.

Am 28.Mai 2010 genehmigte die untere Denkmalschutzbehörde die Maßnahmeplanungdes Ingenieurbüros für Steinsanierung und Denkmalpflege IDS Dr.-Ing. Heike Kirstenvom 29.März 2010. Mit der Durchführung wurde am 25. Juni 2010 die RestauratorinFrau Andrea Neid aus Elleben beauftragt.

Folgende Maßnahmen werden nun schrittweise durchgeführt:

  • Hinterfüllen und Anböschen der Schalen
  • Vorfestigung von mürben Oberflächen
  • Entsalzung des Steins
  • Reinigung der Oberflächen
  • Trocknung des Steins und Nachfestigung
  • Ergänzung und Rekonstruktion der Inschriften und konservatorischeSteinergänzungen
  • Ergänzung der Oberflächen in den zerstörten Bereichen Rekonstruktion derfehlenden Inschriften
  • Auslegen der Inschriften
  • Fundamentierung und Setzen des Steins

Erste sichtbare Maßnahme ist der Abtransport des Notsteines zur Werkstatt derRestauratorin in der Woche vom 12. Juli bis 16. Juli 2010.

Wir hoffen, dass die Maßnahmen bis Ende September abgeschlossen werden können.Über den Fortgang informieren wir laufend im Internet unter www.linderbach.de

Mit freundlichen Grüßen,

gez. Martin Ziese
Vorsitzender


Eintrag vom 06.06.2010:

Der Linderbacher Notstein erinnert an das Jahr 1893, in dem es durch eine außerordentliche Trockenheit zu einer Futternot in der Region und auch in Linderbach kam. Gleichzeitig weist der Stein auf die Neugestaltung und die Bepflanzung des Angers – heute Edmund-Schaefer-Platz – hin. Dieses Denkmal befindet sich in einem besorgniserregenden Zustand, die dramatische Entwicklung ist in den letzten Jahren überaus sichtbar geworden.
Der Bürgerverein Linderbach e. V. strebt daher seit Jahren eine Restaurierung und Rettung dieses für die Ortschaft wichtigen Denkmales an. In diesem Jahr wurden von der Sparkasse Mittelthüringen 1000 Euro für die Restaurierung des Notsteines bereitgestellt, so das mit dem Vorhaben begonnen werden kann.
In den zurückliegenden Wochen wurde dazu vom Ingenieurbüro für Steinsanierung und Denkmalpflege Erfurt ein Restaurierungskonzept erarbeitet, auf dessen Basis der Bürgerverein die denkmalschutzrechtliche Erlaubnis beantragte.
In der diesjährigen Jahreshauptversammlung wurde der Vorstand ermächtigt, nach Vorliegen der o.g. Erlaubnis eine entsprechende Beauftragung vorzunehmen. Die weiteren dafür erforderlichen Mittel wird der Verein aufbringen.

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